Laudate

 

Nein, Laudate ist kein Kirchenchor, sondern eine Musikgruppe – auf diese Unterscheidung legen wir bis heute einen besonderen Wert. Das Wort „Musikgruppe" drückt nämlich das aus, was alle Beteiligten seit der  Gründung im Jahr 2005 auf dem Herzen haben – eben kein „gewöhnlicher" Kirchenchor zu sein, keine „typischen" Lieder zu singen, die man von Kirchenchören kennt. Gegründet wurde Laudate von Dieter Meeßmann, Henning Rollwage und einigen gleichgesinnten Sängerinnen und Sängern, um neue, moderne Kirchenlieder in den Gottesdienst zu bringen. Die Auftritte waren in der Regel mit Band, der Gesang ein- bis zweistimmig.

Als die Leitung 2008 nach dem Weggang von Dieter Meeßmann zu Henning Rollwage und 2010 dann zum derzeitigen Chorleiter, Christian Stokowski, wechselte, fand zwangsläufig eine Neu-Orientierung statt, einmal wegen des Wegfalls der Band, zLaudateum anderen bringt jeder Chorleiter auch seine Vorlieben ein. Gemeinsam arbeiten wir an einem Repertoire, was einerseits unser früheres Anliegen beinhaltet – eben neuere Kirchenlieder zu singen –, aber auch die Steigerung der Gesangsqualität (4-Stimmigkeit, großer Wunsch unseres Chorleiters) fördern soll. So konzentrierten wir uns in den folgenden beiden Jahren auf wenige Auftritte: die Konfirmationen, den Chortausch, eine Hochzeit, den Adventsgottesdienst und das Weihnachtssingen im St. Sylvesterstift, im letzten Jahr im Christlichen Krankenhaus. Dafür wurde das Repertoire um verschiedene Genres mehrstimmiger Kirchenmusik erweitert: Gospel / Spirituals (u. a. „Good News“, „O Happy Day“), Renaissance („Agnus Dei“ von Hasler), Kirchentagslieder („Aufstehn“, „Unser Vater“) und einstimmige bis mehrstimmige Lobpreis-/Anbetungssongs („Mercy is faling“), aber auch moderne Chorsätze sind dabei („Geh aus, mein Herz“ mit Klavier und Flöte). Seit der diesjährigen Konfirmation haben wir auch Taizé-Gesänge im Repertoire und zurzeit üben wir an einem modernen Lobpreis-Chorstück („Alpha and Omega“) mit fetzigem Playback. Auf unserer Wunschliste stehen aber auch „All you need is love“ und „I will follow you“ – wahrscheinlich geht es mit  einem davon nach den Sommerferien los.

Wir sind sehr froh, dass wir bei vielen Gottesdiensten von einer kleinen Band (Schüler des AGQ) begleitet werden, sogar eine Saxophonistin ist  dabei, für die eigens eigene Stimmen komponiert werden. Das gibt den Liedern oft genug den letzten Pfiff.

Mit diesem breiteren Repertoire haben wir die Hoffnung, möglichst viele Menschen mit unserem Hauptanliegen zu erreichen: Gott mit Liedern zu preisen – das heißt eben „Laudate“.

Die Proben (dienstags von 20-21:30 Uhr) sind darauf angelegt, dass die Abende viel Spaß machen, auch wenn die Stimmbildung und die Probenarbeit alle immer wieder mal an das Limit bringen. Nach den Proben ist aber immer Zeit für etwas Geselligkeit, gerade auch, wenn jemand seinen Geburtstag nachfeiert.

In diesem Jahr war Laudate bereits an der Einweihungfeier des Gemeindehauses beteiligt, an der Gestaltung der Konfirmationen, am Pfingstgottesdienst in der Arche sowie beim Jugendgottesdienst Anfang Juni. Nach der Sommerpause folgen der Chortausch (Badbergen) und die Adventsandacht, für die wir wieder neue Lieder einüben werden (u.a. „Ding Dong Merrily on high“). Zukünftig ist angedacht, in den Gottesdiensten präsenter zu sein – dann eben nur mit dem einen oder anderen Lied.
Wie jeder Chor freuen wir uns über Menschen, die Freude haben, mitzusingen – gerade auch Männerstimmen würden den Chor sehr bereichern.

Gerne können Sie unverbindlich bei der einen oder anderen Probe reinschnuppern.