Weiter tätig für St. Sylvester

Friedrich Hülsmann bleibt Pastor in Quakenbrück

 

 

Mit einem Festgottesdienst in der St. Petruskirche führten Superintendent Hans Hentschel und Pastor Arndt-Bernhard Müller Pastor Friedrich Hülsmann in das Amt der Sonderpfarrstelle für die St. Sylvestergemeinde ein. Er wird weitere fünf Jahre zu 75 Prozent in der Stadtkirche mitarbeiten und die Seelsorge für die Bewohner des St. Sylvester-Stiftes und des Hauses Bethanien fortsetzen.

Musikalisch begleitete der Flötenchor der Sylvesterkirche die mehrstündige Feier. Zu den Aufgaben Friedrich Hülsmanns gehört auch der regelmäßige Predigtdienst in den Gemeinden Quakenbrücks.

In seiner Festpredigt thematisierte Hans Hentschel den Glaubensverlust der Menschen sowie Krieg, Terror und Flüchtlingselend in der Welt. Aber auch die Qualen kranker und sterbender Menschen , die beängstigenden Veränderungen in der kirchlichen Landschaft und die Geister der Furcht, die sich nachts auf die Bettkante setzten. Das „Aber“ des Glaubens“ stehe gegen all diese „Freudeverderber“ auf und solle von Seelsorger Friedrich Hülsmann groß gemacht werden.

Superintendent Hans Hentschel (Mitte) und Pastor Müller (rechts) führten Pastor Friedrich Hülsmann in sein Amt ein. Foto: Lüders

 

Hentschel wünschte seinem Amtsbruder, dass er dieses Aber gegen die Widerstände einer manchmal schwer zu ertragenden Welt und eines zuweilen auch sehr schwer zu tragenden Amtes ganz groß erleben könne. Denn in dem Aber stecke der Mut zum Widerspruch gegen eine Gesellschaft, die sich nicht mehr gegen die Unmenschlickeit oder die Trostlosigkeit des Alltags auflehne. Hülsmann solle zum Boten des Aber werden. „Nehmen sie Ihre Musikalität, Ihre Geduld und Ihre Kraft zum Trösten mit zu den Menschen. Nicht nur hier haben Sie eine außerordentliche Begabung. Wenn Menschen Ihnen gegenüber sitzen, haben sie einen richtig guten Zuhörer, der ihre Anliegen vor Gott bringt“, unterstrich Hentschel Hülsmanns seelsorgerische Stärken.

Ganz besonders freute sich die Geschäftsführerin der Diakonischen Stiftung, Anke Markus, über Hülsmanns Amtsverlängerung, da die Bewohner und Mitarbeiter seine zugewandte Art schätzen gelernt hätten.

Im Namen des St. Sylvester-Stiftes richtete Ulrike Krämer dem Seelsorger Glückwünsche und Dank für seine einfühlsame Art und seine stärkenden Gottesdienste aus. Weitere Gratulationen erfolgten von Wolfgang Becker, Jürgen Zimmermann, teilnehmenden Pastoren des Nordkreises sowie zahlreichen Besuchern der Amtseinführung.

Ein Artikel von Alexandra Lüders