Durch die frühzeitige Einrüstung des Kircheninneren konnte das Gewölbe noch einmal sorgfältig untersucht werden. Diese Vorgehensweise hat dazu geführt, dass die Restaurierung der Deckengewölbe  solide ausgeschrieben werden konnte und nun weniger kosten wird als erwartet . So können nun auch viele Kunstwerke und das komplette Gestühl in die Restaurierung mit einbezogen werden können.

Nicht finanziert sind jetzt noch die künftige Beschallungsanlage der Kirche und die Aufarbeitung der Pastorenbilder in der Sakristei. Über die Orgel wird man noch einmal ganz neu nachdenken müssen, wenn die eigentliche Restaurierung abgeschlossen ist.

Am Ende werden alle vom Ergebnis der Kirchenrenovierung  begeistert  sein. Da ist sich der Kirchenvorstand sicher. Noch liegen wir gut im Zeitplan. Die Wiedereröffnung der restaurierten Kirche gelingt frühestens zum 30. Oktober 2016. Das wäre der Wunschtermin der Kirchengemeinde. Vermutlich wird es eher Anfang Advent. Ein konkreter Termin lässt sich sicher erst im Sommer festlegen.

 

Dachstuhl: 35 Tonnen Taubendreck und Bauschutt  türmten sich bis zu 5 Meter hoch in den Gewölbenischen und wurden bis Juni entfernt.. Die Gewölbe wurde erstmals seit Jahrhunderten begehbar gemacht. Das war eine notwendige Maßnahme.  So kann jetzt regelmäßig das Dach auf Feuchtigkeitsschäden  kontrolliert werden. Hier sind Jürgen Wielage von Bauausschuss und Gunder Nehmelmann vom Amt für Bau- und Kunstpflege gemeinsam auf Kontrollgang.

Glocken: Durch eine Spende der “Landschaft des  Fürstentums Osnabrück“  konnte die 2 Eisenglocken aus dem Jahr 1956 vom Rost befreit und neu gestrichen werden. Langfristig müssen diese beiden Glocken sicherlich ersetzt werden.  Die einzige Bronzeglocke von St. Sylvester wurde natürlich nicht gestrichen.