Superintendent besuchte Quakenbrücker Krankenhaus

Superintendent Hans Hentschel (Sechster von links) traf sich mit Vertretern der evangelischen und katholischen Kirchen und dem Geschäftsführer sowie Mitarbeitern des CKQ zu einem Austausch. Foto:CKQ

 

Alle sechs Jahre begibt sich der Superintendent des Kirchenkreises Bramsche, Hans Hentschel, auf Visitationsreise durch seine Mitgliedsgemeinden. Da durfte auch ein Besuch des Christlichen Krankenhauses in Quakenbrück nicht fehlen.

Mit den Pastoren Arndt-Bernhard Müller, Wolfgang Thon-Breuker, Christina Richter, Friedrich Hülsmann und Pfarrer Bernhard Lintker traf Hentschel sich mit der Geschäftsführung, Aufsichtsratsvorsitzenden und Mitarbeitern des CKQ zum intensiven Austausch. Im Mittelpunkt seines Interesses stand neben der Seelsorge und der Rolle der Kirchen im Krankenhaus-Alltag, die aktuelle Situation der Krankenhäuser in der Region, aber auch das Problem des Ärzte- und Pflegermangels.

Hentschel betonte, das CKQ sei ein wichtiger Sicherheitsfaktor für das Lebensgefühl der Menschen in der Regioni.

Heinrich Titzmann dankte Hentschel und seinen Begleitern für das große Interesse am Christlichen Krankenhaus. Im CKQ gebe es mehrere gemeinsame Plattformen von Krankenhaus und Kirche. Hierzu gehöre die Seelsorge, vertreten durch Diakonin Anke Hiltermann-Behling und Gemeindereferentin Gabriele Kuhlmann, darüber hinaus gebe es einen eigenen Seelsorge-Ausschuss. Die Zusammenarbeit von Seelsorge, Ärzten und Pflege habe sich in den vergangenen Jahren weiter intensiviert, so die Seelsorgerinnen.

Selbst häufiger Besucher des CKQ, schilderte Hentschel seine positiven Erfahrungen mit dem Haus: So habe er das Pflegepersonal trotz großer Anforderungen immer als freundlich und entspannt erlebt. Gleichzeitig stellte er die Frage, wie das Personal mit Stress und Multitasking umgehe und welche Unterstützung es bekomme. Hier schilderte Andrea Lindner, Leiterin der Pflege in der Psychiatrie/Psychotherapie und Psychosomatik, die Hilfestellungen und Maßnahmen für die Mitarbeiter.

Zur aktuellen Situation der Krankenhäuser betonte Titzmann, der ordnungspolitische Rahmen beeinträchtige stark die Lage vieler Krankenhäuser. Das CKQ sei aber ein leistungsstarkes Haus, dem es bisher gelungen sei, durchweg schwarze Zahlen zu schreiben. Basis des Erfolgs seien die hohe Differenzierung und Spezialisierung in Verbindung mit einem hervorragend gepflegten Kooperationsnetz. So könne das CKQ auf ein großes Einzugsgebiet setzen, das sich durch die Übernahme der Anna-Klinik in Löningen noch erweitert habe. Abschließend dankte Superintendent Hentschel dafür, dass die Vertreter der Kirchen im CKQ immer mit offenen Armen empfangen würden.